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Berlin, Berlin – Noch immer eine Reise wert Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Uwe Küster aus Magdeburg machten sich in der vergangenen Woche eine Reihe von Magdeburger Studenten (darunter zahlreiche Stadtfelder) und Senioren auf in die Bundeshauptstadt. Zu erleben waren neben zahlreichen politisch orientierten Anlaufspunkten natürlich auch die Kultur der nimmermüden Großstadt.
Mit etwas Verspätung setzte sich am Mittwoch vergangener Woche der Reisebus mit den Magdeburgern in Bewegung. Ziel war ein Aufeinandertreffen von Wählern und Gewähltem, in diesem Falle Dr. Uwe Küster.
Die Reisegruppe, die zum großen Teil aus Studenten zusammengesetzt war, die im letzten Semester bei Sprachwissenschaftlerin Dr. Kornelia Pape ein Seminar zum Thema „Sprache in der Politik“ bestritten haben, besuchte am Mittwoch zunächst die „Gedenkstätte deutscher Widerstand“, die sich hauptsächlich um das Geschehen des 20. Juli bemüht. Danach gab es einen Abstecher in den Bundesrat.
Am Donnerstag dann besuchte die Gruppe die Open-Air-Ausstellung zu den Nazi-Verbrechen in Deutschland und den okkupierten Ländern. Gräuel – angetan von Mensch an Mensch – werden in ihrer Intensität bewusst gemacht. Die Gewissheit, dass es kein Zurück gibt, schmerzt, das es eine Wiederholung nicht mehr geben wird, bleibt zu hoffen. Ein Besuch im Bundestag und einer inbegriffenen Teilnahme an einer Plenarsitzung gab einen objektiven Eindruck vom Funktionieren der „Großen Politik“.
Dr. Küster war gern bereit, sich den (zum Teil sehr kritischen) Fragen seiner Gäste zu stellen. Dass auch der amüsante Teil der Reise nicht ausgespart wurde, zeigt wohl Bild Nummer 3.
Stefan Müller |
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